taz.de: “Ein großes Fest noch”

t

 

Und so trafen Menschen, die Leiden lindern sollten, Entscheidungen. Entscheidungen, die nicht für kindliche Ohren bestimmt waren: Lass ihn liegen, der gibt sowieso bald den Löffel ab. Lass sie schreien, die kriegt doch gar nichts mehr mit.

 

Nicht mit mir, dachte sie.

Heike Haarhoff von der taz hat im Juni 2015, kurz bevor der § 217 StGB in seiner heutigen Form vom Bundestag beschlossen wurde, meine Mutter besucht und eine sehr einfühlsame Geschichte über sie geschrieben.

Wer versuchen will zu verstehen, weshalb meine Mutter so eine große Verfechterin der Selbstbestimmung am Lebensende war, findet in diesem Artikel Hinweise, woher ihre unbeugsame Motivation rührte. Wer zu den von meiner Mutter als Kind erlebten Sterbe- und Leidensgeschichten Parallellen zu heutigen Verhältnissen erkennt, sollte unbedingt davon erzählen.

Danke Frau Haarhoff.

Hits: 91

Über den Autor

Olaf Sander

Ein Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.